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Inhalte, Layout und Bilder auf dieser und allen andere Seiten der Website Eigentum von U. Hofmockel, 2005

Frisuren

Links:

Man teilt zur Ausführung dieser Haarfrisur das Haar von Ohr zu Ohr, sowie das Hinterhaar der Quere nach derartig, daß ein kleiner Teil des oberen Hinterhaares gebunden und auf der Höhe des Kopfes in einem Knoten aufgesteckt wird. Das übrige Hinterhaar teilt man in zwei Hälfen, windet die Strähnen lose umeinander und arrangiert sie in eine in den Nacken fallende Schlinge; letztere umspannt eine Schildpattspange. Nachdem man das toupierte Vorderhaar nach rückwärts gekämmt hat ordnet man dessen Enden in zwei Puffen sowie in eine kurze, abwärts fallende Schlinge.

Mitte und Rechts:

Für diese Haarfrisur teilt man zunächst das Haar von Ohr zu Ohr und steckt das gewundene Hinterhaar auf der Höhe des Kopfes zu einem Knoten auf. Das toupierte Vorderhaar kämmt man nach rückwärts und befestigt die Enden an dem Haarknoten. Alsdann nimmt man einen vollen Haarsträhn (oh selige Rechtschreibung) zur Hand, teilt ihn in zwei Hälften, windet diese lose umeinander und arrangiert ihn kranzförmig auf dem Kopf. Auf dem Haarknoten befestigt man hierauf Locken von verschiedener Länge, von denen die kurzen Locken nach vorne  und die längeren nach hinten fallend arrangiert werden. Die Stirn- und Nackenlocken sind gekräuselt.

Um das Ausfallen der vorderen Locken zu hindern überdeckt man sie mit einem Stirnlockennetz, welches aus Haar in der entsprechenden Farbe in Filet ausgeführt wird.

links:
Man teilt das Haar von Ohr zu Ohr, kämmt das Hinterhaar aufwärts und steckt es auf Höhe des Kopfes zu einem Knoten auf. Dann kämmt man das toupierte Seiten- sowie das Vorderhaar nach hinten, befestigt es am Knoten und arrangiert aus den Enden zwei Puffen, von denen eine nach vor und eine nach hinten gelegt und durch einen  mit goldenen Kugeln abschließenden Schildpattkamm verziert sind.

rechts:
Haarfrisur für junge Mädchen
Man teilt das Haar von Ohr zu Ohr , wickelt den oberen Teil des Hinterhaares auf eine Nadel und läßt ihn einstweilen unberücksichtigt. Aus dem übrigen Hinterhaar, welchem man einen Hilfssträhn hinzufügt, arrangiert man eine breitsträhnige Flechte , deren Ende umgelegt und auf der Innenseite befestigt wird. Alsdann kämmt man das toupierte Vorder- und Seitenhaar nach hinten und befestigt die Enden oberhalb der breitsträhnigen Flechte. Hierauf nimmt man den bislang unberücksichtigten Strähn nach hinten und befestigt ihn in der Flechte. Die Haarfrisur vervollständigt ein in der vorderen Kopfmitte befestigter Schildpattkamm mit goldenen Kugeln sowie Seitenkämme.

Ballfrisur:

Man teilt das Haar von Ohr zu Ohr und steckt das gewundene Hinterhaar in einem Knoten auf der Höhe des Kopfes auf und befestigt an demselben eine kranzförmige Torsade. Hierauf teilt man das Vorder- und Seitenhaar, kämmt zunächst das Seitenhaar über die Torsade, dann das toupierte Vorderhaar und befestigt die Enden am Hinterhaar; aus letzterem arrangiert man nach Abb. zwei Puffen und befestigt zwischen denselben drei in den Nacken fallende Locken. Ein Halbkranz aus rosa Blüten und Blättern vervollständigt die Frisur.

Das lange Haar wird hinten gebunden und zu einem leicht toupierten und gedrehten Strähn arrangiert, welcher wie auf der Abbildung festgesteckt wird. In dem Haarknoten ein Kamm mit Kugeln.

Das vordere Haar wird leicht gebrannt und ausgekämmt, daß sich Löckchen bilden.

Man teilt zunächst das Haar von Ohr zu Ohr, dann das Vorderhaar in der Mitte. Dann das Haar dreisträhnig flechten und schlingenartig aufstecken. Das leicht gewellte Seitenhaar wird nach hinten gekämmt und an dem gewundenen Hinterhaar befestigt. Aus den Enden des ersteren arrangiert man eine aufwärtsgerichtete Puffe und befestigt diese mit einem Kugelkamm. Die kurzen Vorderhaare werden leicht gebrannt.

Küraßmode
1877 - 1882

 

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